Die 5. Welle (2015) – Alieninvasion

The 5th Wave — 112 Min — FSK: ab 12 Jahren — Regie: J Blakeson — Drehbuch: Susannah Grant, Jeff Pinkner, Akiva Goldsman — Cast: Chloë Grace Moretz, Liev Schreiber, Nick Robinson, Alex Roe, Maika Monroe, Maria Bello, Zackary Arthur, Ron Livingston, Maggie Siff, Tony Revolori — Verleiher: Sony Pictures — Kinostart: 14.01.2016 — Webseite

Die 5. Welle ist 10571die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Rick Yancey. Worum geht es? Die Welt, wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Schuld daran ist eine Alieninvasion, die in 5 Wellen über die Menschheit kam. Welle 1: Totaler Stromausfall, Welle 2: Tsunamis zerstören die Küstenstädte, Welle 3: Eine mutierte Form der Vogelgrippe löscht den größten Teil der Weltbevölkerung aus, Welle 4: Die Aliens tarnen sich als Menschen und wollen den Rest der Menschheit vernichten. Die überlebende Bevölkerung wartet nun mit Angst auf die letzte, die 5. Welle. Auch Cassie (Chloe Grache Moretz) hat Angst vor der 5. Welle, hat sie es doch zusammen mit ihrem Vater (Ron Livingston) und ihrem kleinen Bruder (Zackary Arthur) geschafft die 4 bisherigen Wellen zu überleben und in einer Flüchtlingsunterkunft Schutz zu finden. Kurz bevor die 5. Welle ausbrechen soll, kommt ein Militärkonvoi in das Flüchtlingscamp unter der Leitung von Colonel Vosch (Liev Schreiber). Dieser befiehlt, dass alle Jugendlichen und Kinder sofort mitkommen müssen, um sie vor der 5. Welle zu schützen. Cassie, die durch einen unglücklich Zufall dadurch von ihrem kleinen Bruder getrennt wird, beschließt aufzubrechen, um sich auf die Suche nach ihm zu machen. Ob es ihr gelingt, ihren Bruder wieder zu finden, und was für eine Gefahr sich hinter der 5. Welle verbirgt, erfahrt ihr in Die 5. Welle.

Die Story klingt nicht nur interessant, sie kann einen auch über die ganze Laufzeit gut bei der Stange halten, ohne dass je wirklich viel Langeweile entsteht. Es herrscht einfach eine gute Grundstimmung. Chloë Grace Moretz spielt ihre Rolle zudem sehr glaubwürdig. Auch in Sachen Sound kann der Film einiges. Jeder Schuss, der durch eine Waffe abgefeuert wird, lässt einem im Kino zusammenzucken.

135387Aber wo Licht ist, gibt es auch Schatten und im Falle von Die 5.Welle ist das sogar wörtlich zu nehmen. Zwei sehr wichtige Actionszenen des Filmes sind einfach viel zu dunkel gehalten, sodass man selbst im Kino, wo im Normalfall optimale Bedingungen herrschen sollten, schwer zu erkennen ist, wer da gerade gegen wen kämpft. Zwei sehr entschiedene Twists sind außerdem viel zu vorhersehbar und mindern den Schauwert. Zu guter Letzt hätten wir noch die Tatsache, dass sich die Charaktere in manchen Szenen so verhalten, als wüssten sie schon, was auf sie zukommt. Ärgern tut das deswegen besonders, weil man diese Fehler, wenn man es genauer betrachtet, leicht hätte vermeiden können. Wirklich schade, denn so bleibt Die 5. Welle leider nur Mittelmaß.

Fazit

Daumen MitteWer noch einen Nachschlag nach Tribute von Panem haben möchte, der kann sich Die 5. Welle bedenkenlos anschauen. Wer die Panem-Filme schon nicht mochte, wird vermutlich auch mit dieser Jugendbuchverfilmung nicht warm.

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