Jane Got a Gun (2015) – Drama hinter den Kulissen (Blu-ray)

 

Jane Got a Gun, 2015 US — 94 min — FSK: ab 12 Jahren — Regie: Gavin O’Connor — Drehbuch: Brian Duffield, Anthony Tambakis, Joel Edgerton — Cast: Natalie Portman, Ewan McGregor, Joel Edgerton, Noah Emmerich, Boyd Holbrook, Rodrigo Santoro — Verleiher: Universum Film / SquareOne — Erscheinungsdatum: 13.05.2016 — Webseite

Jane Hammond (Natalie Portman) hat mit ihrem Ehemann Bill Hammond (Noah Emmerich) zusammen ein neues Leben angefangen, obwohl sie es sich einst mit den gewalttätigen Outlaws der Bishop-Bande verscherzte. Ihre Pfade kreuzen sich erneut, als Bill eines Tages von einigen Kugeln durchbohrt nach Hause torkelt, nachdem er sich ein Duell mit der Bande und ihrem ruchlosen Anführer Colin (Ewan McGregor) geliefert hat. Mit den rachesüchtigen Ganoven im Nacken muss Jane sich an ihren letzten richtigen Freund wenden, ihren früheren Verlobten Dan Frost (Joel Edgerton), um sich Hilfe für ihre Familie zu sichern. Von alten Erinnerungen geplagt trifft Janes Gegenwart auf ihre Vergangenheit in einem Kampf ums Überleben.

Ehe man sich konkret am Filmdiskurs beteiligt, muss man sich die belebte Vorgeschichte von Jane Got a Gun zu Gemüte führen: Dieser Film wurde trotz seinem Release 2015 (bzw. 2016 in den USA) bereits 2013 gedreht. Für die Nebenrollen waren damals noch Michael Fassbender (Inglourious Basterds) als Dan Frost und Jude Law (Sherlock Holmes) als Ganganführer Colin eingeplant. Lynne Ramsay (We Need to Talk About Kevin) sollte Regie führen, doch aufgrund von Diskrepanzen mit dem Produktionsteam tauchte sie nie beim Dreh auf, und wurde durch Gavin O’Connor (Warrior), der als Notnagel fungierte, ausgetauscht. Ramsay warf den Produzenten vor, ihr nicht genügend Freiraum mit dem Film zu lassen und auf ihren Ausstieg folgten ihr Jude Law und Kameramann Darius Khondji (Sieben).

Großes Problem vom losen Remake des Westerns In einem Sattel mit dem Tod von 1971 ist vor allem, dass Jane Got a Gun es nie erreicht, auf eigenen Füßen zu stehen. Begibt man sich auf die Suche nach einzelnen Adjektiven, um seine innere Stimme beim Betrachten zu artikulieren, kommt man nicht drum herum, ihn als äußerst konventionell und monoton zu klassifizieren. Joel Edgerton und Natalie Portman mögen im Wildwest-Setting schön ansehnlich zu sein, doch da der Film kontinuierlich darauf versessen ist seinen großen finalen Kampf immer weiter zu plakatieren, bleiben auch die beiden Topstars auf der Strecke. Lästig eingeblendete Flashbacks verfehlen ihre Wirkung und lassen die Charaktere nur umso banaler wirken. Über Ewan McGregor möchte man gar nicht erst sprechen. Die Maske und der Regisseur tun so, als ob sie ihn vor dem Zuschauer verstecken wollten.

Blu-ray-Extras

Jane Got a Gun Blu-rayDie Blu-ray enthält neben dem Hauptfilm nur noch eine kleine Trailershow.

Fazit

Daumen Schräg UntenJane Got a Gun ist ein Film, den niemand lieben und den niemand hassen kann. Insgesamt eine ziemliche Zeitverschwendung.

Trailer

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